{"id":786,"date":"2016-11-01T11:19:37","date_gmt":"2016-11-01T11:19:37","guid":{"rendered":"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/?p=786"},"modified":"2016-11-01T11:19:37","modified_gmt":"2016-11-01T11:19:37","slug":"wiederheirat-eines-verwitweten-ehegatten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/?p=786","title":{"rendered":"Wiederheirat eines verwitweten Ehegatten."},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Wiederheirat eines verwitweten Ehegatten.\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/?p=786\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Erbrechtliche Position<\/p>\n<p>1) F\u00fcr den \u00fcberlebenden Ehegatten ist es von Bedeutung, ob er durch einen Erbvertrag mit seinem verstorbenen Ehegatten oder ein gemeinschaftliches Testament, dessen Wirkungen \u00fcber den Wirkung hinaus reicht, gebunden ist. In gemeinschaftlichen Testamenten werden in der Regel auch Schlusserben eingesetzt (Erben des L\u00e4ngstlebenden). Hierbei kommt es darauf an, ob der \u00fcberlebende Ehegatte an die gemeinsam getroffenen Verf\u00fcgungen gebunden ist. Im Einzelfall ist Rechtsberatung erforderlich. Ist der \u00fcberlebende Ehegatte an die Schlusserbeneinsetzung gebunden, kann sein neuer Partner nicht gesetzlicher Erbe werden. Er kann ihn auch nicht zum Erben oder Miterben einsetzen.<\/p>\n<p>2) Im Falle der Bindung stellt sich f\u00fcr den wiederverheirateten Ehegatten die Frage, ob er etwa durch sogenannte Selbstanfechtung vom gemeinsamen Testament loskommen kann. Ist nach Errichtung des gemeinschaftlichen Testament ein Pflichtteilsberechtigter z.B. bei Wiederverheiratung hinzugekommen, kann der \u00fcberlebende Ehegatte gem\u00e4\u00df <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/2097.html\" title=\"&sect; 2097 BGB: Auslegungsregel bei Ersatzerben\">\u00a7 2097 BGB<\/a> das gemeinsame Testament anfechten. Er muss allerdings darlegen, dass er das gemeinschaftliche Testament nicht errichtet h\u00e4tte, wenn er von einer Wiederverheiratung h\u00e4tte ausgehen k\u00f6nnen. Durch die Anfechtung wird das gemeinschaftliche Testament unwirksam. Wer anfechten will, sollte sich sorgf\u00e4ltig \u00fcber die Folgen der Anfechtung beraten lassen.<\/p>\n<p>3) Vom Versuch, die Bindungswirkung eines Erbvertrages oder gemeinschaftlichen Testaments durch lebzeitige Verm\u00f6gens\u00fcbertragung an den neuen Ehegatten zu unterlaufen, ist abzuraten. Allerdings ist es dem \u00fcberlebenden Ehegatten rechtlich nicht verwehrt, seinem neuen Ehepartner Verm\u00f6gen zu \u00fcbertragen. Dies sollte jedoch nur unter Beauftragung eines erfahrenen und seri\u00f6sen Notars erfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erbrechtliche Position 1) F\u00fcr den \u00fcberlebenden Ehegatten ist es von Bedeutung, ob er durch einen Erbvertrag mit seinem verstorbenen Ehegatten oder ein gemeinschaftliches Testament, dessen Wirkungen \u00fcber den Wirkung hinaus reicht, gebunden ist. In gemeinschaftlichen Testamenten werden in der Regel auch Schlusserben eingesetzt (Erben des L\u00e4ngstlebenden). 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