{"id":567,"date":"2016-06-22T10:19:14","date_gmt":"2016-06-22T10:19:14","guid":{"rendered":"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/?p=567"},"modified":"2016-06-22T10:19:14","modified_gmt":"2016-06-22T10:19:14","slug":"bestattungsverfuegung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/?p=567","title":{"rendered":"Bestattungsverf\u00fcgung"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Bestattungsverf\u00fcgung\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"http:\/\/erb-recht-lexikon.eu\/?p=567\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><span style=\"font-size: medium;\">Mit ihr kann der Erblasser festlegen, wer totenf\u00fcrsorgeberechtigt f\u00fcr ihn sein soll und auf welche Weise die Beerdigung durchf\u00fchrt werden soll.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>1.<\/strong> F\u00fcr die Bestattungsverf\u00fcgung gelten keine Form- und Inhaltsvorschriften. Sie sollte schriftlich abgefasst und unterschrieben werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Der Erblasser sollte also zu Beginn der Verf\u00fcgung seine Personalien auff\u00fchren, z.B.: \u201e <i>Ich, der unterzeichnende Karl Maier, Taunusallee, Alsdorf, geboren am&#8230;, errichte die nachfolgende Bestattungsverf\u00fcgung:\u201c<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Verf\u00fcgung sollte so aufbewahrt werden, dass sie auch bei Ableben des Erblassers gefunden wird. Sie geh\u00f6rt nicht in ein Testament, weil dieses oft erst er\u00f6ffnet wird, wenn der Erblasser schon l\u00e4ngere Zeit beerdigt ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>2.<\/strong> Festlegung des Totenf\u00fcrsorgeberechtigten, wer also die Beerdigung durchf\u00fchren soll.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Dies wird in der Regel de Ehegatte sein, aber auch ein Lebenspartner. Fehlt die Bestimmung, ist der n\u00e4chste Angeh\u00f6rige, also der Ehegatte, zust\u00e4ndig und nicht etwa die Eltern des Verstorbenen. Die Festlegung in den Bestattungsgesetzen der einzelnen Bundesl\u00e4nder stimmen bei der Festlegung der Reihenfolge nachr\u00fcckender Verwandter nicht immer \u00fcberein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>3.<\/strong> Festlegung der Durchf\u00fchrung der Beerdigung:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">a) Feuer- oder Erdbestattung, gegebenenfalls auch Seebestattung, anonyme Bestattungsform oder Beisetzung der Urne auf einem Friedwald.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">b) Art des Sarges &#8211; Eiche oder einfacher Sarg, Wahlgrab, gegebenenfalls auf einem bestimmten Friedhof, wenn Wahlm\u00f6glichkeit besteht, Art der Trauerfeier &#8211; kirchlich oder weltlich, Leichenschmaus, Gestaltung der Todesanzeige.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Ist der Totenf\u00fcrsorgeberechtigte nicht Erbe oder Miterbe, hat er Anspruch auf Erstattung der entstandenen Kosten gegen\u00fcber dem Erben oder demjenigen, der in einem zu Lebzeiten des Erblasser abgeschlossenen Vertrag die Beerdigungskosten \u00fcbernommen hat.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit ihr kann der Erblasser festlegen, wer totenf\u00fcrsorgeberechtigt f\u00fcr ihn sein soll und auf welche Weise die Beerdigung durchf\u00fchrt werden soll. 1. 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